The Truth About – Making Of, Video und Amazon

Sabrina und Krisenbart Kolepke bei Vertragsunterzeichnung im TW-Büro
Sabrina und Krisenbart Kolepke bei Vertragsunterzeichnung im TW-Büro

Mittlerweile haben die Köln/Bonner Noise-Popper auch sämtliches Videomaterial zum Album „You Win Some You Lose Some“ veröffentlicht und auf den relevanten Plattformen zugänglich gemacht.

Wir freuen uns über das Making Of zum „Can`t Stop Staring“-Video: Making Of

Über das Video zu „Can`t Stop Staring“: Video

Und die Positionierung eines kleinen Promotionfilms auf Amazon: The Truth About auf Amazon

The Truth About & Luke am 10.06.09 im Blue Shell/Köln

tta
The Truth About / 2009

Während Luke und der Vati noch an den Spätfolgen des Immergut-Besuchs laborieren, naht schon das nächste Konzert. The Truth About sind neu bei Tumbleweed. Am 03.07. erscheint das Album „You Win Some You Lose Some“ und der Gig im Blue Shell ist die Release-Show für Köln. Kennt noch jemand Veruca Salt? Krachiger 90er infizierter Rock in Blöcken. In Bonn können die Vier nicht mehr ungestört einkaufen gehen. Das wird bald in Köln auch so sein.

Luke,  die jetzt auch bald 15jähriges feiern dürften,  haben letztes Jahr gerade die großartige EP „Safe“ veröffentlicht und spielen eins ihrer rar gewordenen Konzerte.

Wer supportet wen?  Das haben wir uns auch gefragt und deshalb losen wir wohl erst um 20.30 die Auftrittsreihenfolge aus. Wird aber diesen Freitag beim Grillen final besprochen. Daher bitte pünktlich erscheinen.

The Truth About – Releaseinfo – CD-Album „You Win Some You Lose Some“ (2009)

Oberflächlich betrachtet ist es nicht von der Hand zu weisen: THE TRUTH ABOUT aus Bonn/Köln sind eine „Mädchenband“, auch wenn der Verlust deseinzigen männlichen Bandmitgliedes Namri Dagyab (Gitarre) kürzlich eben doch wieder mit einem Gitarristen, Klaas Tigchelaar, aufgestockt wurde. Es fand sich einfach keine passende Gitarristin und irgendwie fehlte Sängerin/Gitarristin Sabrina Szabo, Bassistin Rike Müller und Schlagzeugerin Susanne Adamski auch eben genau dieser Konterpart.

Weniger oberflächlich betrachtet ist der Sound der Band zwischen Gitarrenpop und Indierock eine deutliche Reminiszenz an den britischen Indie-Sound der 90er Jahre, eine reduzierte Hommage an den Girlpop der 60er und eine Verneigung vor dem verschachtelt-melodiösen Postrock des neuen Jahrtausends – stets distanziert durch die intuitiv weibliche Herangehensweise. Da treffen schon malkomplexe Jazzakkorde auf dichte Powerchords, der Bass erspielt sich seinen Freiraum abseits der Grundtöne und das Schlagzeug groovt reduziert aber vertrackt mit den wunderschönen zweistimmigen Gesängen von Sabrina und Rike. THE TRUTH ABOUT machen tanzbare Musik, ohne sich mit 80er-Revival,Electroclash oder sonstigen neumodischen Trends aufzuhalten und schwimmen damit gekonnt und originell gegen den Strom.

Nach der Gründung 2005 wurde schon bald mit dem ersten selbstaufgenommenen Demo getourt. THE TRUTH ABOUT gewannen 2007 beim „Open Music-Contest“ und weckten noch im selben Jahr das Interesse von Deutschlands sympathischstem Noiserock-Produzenten Guido Lucas (Scumbucket, Blackmail). In seinem Troisdorfer BluBox-Studio entstand 2008 das Debütalbum „You Win Some You Lose Some“, das elf Songs zwischen Indiepop,Gitarrenbrett, Mitsingrefrains und Melancholie enthält und im April 2009 beim Kölner Label Tumbleweed (Vertrieb: Broken Silence) erscheinen wird.

2009 sind THE TRUTH ABOUT mit neuem Gitarristen und den Songs des Debüts wieder unterwegs, um die ganz eigene Formel gegen das Schubladendenken an die interessierten Ohren zu bringen, die keinen kurzlebigen Trends aufgesessen sind und in THE TRUTH ABOUT mehr sehen und hören, als bloß eine emanzipierte „Mädchenband“ mit Alibi-Gitarristen.

Bob Ludwig, Juni 2008