Ich finde immer einen Hund der mich liebt – Herbst 2011 // Neue VÖs: Außer Ich, The Truth About, Kiesgroup, BKCY

Ich finde immer einen Hund der mich liebt.
Ich finde immer einen Hund der mich liebt I.

Dieses Jahr läuft so durch. Die Monate Dezember bis Juli, wie hinter einem Vorhang. Das Aufarbeiten klappt, beruflich und privat. Der innere und der reale Schreibtisch leert sich und eine Ahnung von Alltag kehrt ein. Ab 05. September bin ich nun entgültig wieder in Köln. Das Tumbleweed-Büro zieht um und es wird Zeit wieder dort abzuhängen. Unsere letzten beiden Veröffentlichungen, die EP von THE TRUTH ABOUT – „The Way We Move“ und das Album von AUßER ICH – „Von Vornherein Schade“, haben mich auf eine besondere Art und Weise durch die letzten Monate begleitet. Ich weiß nicht, wie oft ich mit „Achterbahn“ im Auto in den Tag gestartet bin. Danke Musik.

Über die kommenden vier Veröffentlichungen freue ich mich ganz besonders. Das neue Album „Shantychrist“ der KIESGROUP pendelt zwischen (immer noch) pubertärem Größenwahn und nahezu grenzperfektem Songwriting. Vander das tiefgründige Terrorbärchen. Tolles Album! Auf „Weißer Wal“ von DANIEL DECKER werden wir noch etwas warten müssen. Das Einhorn ist gerade sehr mit anderen Dingen beschäftigt und hat – verständlicherweise – wenig Zeit. Ich hoffe sehr auf einen Release im Januar 2012. Schneller wird die Split-7″ von BUM KHUN CHA YOUTH und QUASI ZOMBIE am Start sein. Uli hat anscheinend die Kurve gekriegt und abgeliefert. Bin gespannt! Das Teil kommt definitiv noch in diesem Jahr. Und es bahnt sich eine kleine Sensation an. Die beiden Trümmerfrauen von GRAFZAHL haben ihr mündliches OK gegeben und ich werde die Spuren des neuen, bisher unveröffentlichten Albums ihrer Bestimmung zuführen und sie mischen und mastern. Wenn das klappt, lecke ich einen gebrauchten Staubsaugerbeutel aus.

Pechsaftha – Releaseinfo – CD-Album „Dick in Frisco“ (2007)

„Pechshafta proben nie und doch ist aus jedem Bandtreffen bisher eine Veröffentlichung entstanden. Trotz ihres eigenwilligen Stils haben sie mit Tumbleweed nun ein Label gefunden, um ihr neues Werk auf CD zum ersten Mal einem größerem Publikum zugänglich zu machen, als die vorher in strengst limitierter Kleinauflage via Musikzimmer erschienenen, handgebastelten Vinylonly-Veröffentlichungen. Und auch die Musik ist zugänglicher, beinahe poppig geworden, ähnelt aber immer noch kaum einem der anderen Projekte der Beteiligten. Als da wären: Herr Kircher von EA 80, Herr Schneider und Herr Gelling von GRAF ZAHL, Herr Pech von KLOTZS und Herr Büsser, Musikjournalist, Autor und testcard-Herausgeber, mit dem ich mich im sonnigen Hinterhof des Ventil-Verlages unterhalten habe, während draußen irgendwelche Chorgruppen durch die Mainzer Altstadt zogen.“

– Text erschienen im Ox #69 / Den gesamten Artikel inkl. Interview mit Pechsaftha gibt es  hier. Vielen Dank an die Kollegen vom Ox für ihr Interesse und Engagement.